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Positives Urteil des Landgerichts Hamburg: Hoffnung für geschädigte Anleger

Urteil LG Hamburg: Lehman Brothers Zertifikate - Schadensersatz für geschädigte Anleger

12.11.2008

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Nach der Insolvenz von Lehman Brothers fürchten viele Betroffene den Totalverlust. Gekauft wurden die Lehman Brothers Zertifikate zumeist auf Empfehlung von Anlageberatern der Banken und Sparkassen. Diese nehmen aufgrund langjähriger Geschäftsbeziehungen besonderes persönliches Vertrauen in Anspruch. Lehman Brothers zahlte für den Vertrieb der Zertifikate hohe Provisionen. Anlageberater hatten aufgrund hoher Provisionszahlungen erhebliche Anreize, die Zertifikate von Lehman Brothers anzupreisen. Auf das Emittentenrisiko (Insolvenzrisiko) und hohe Provisionszahlungen wurde zumeist nicht hingewiesen. Heute stehen auch viele sicherheitsorientierte Anleger, die Geld zur Altersvorsorge anlegten, vor riesigen Verlusten.

Ein positives Urteil des Landgerichts Hamburg (Urteil vom 30.06.2008, Az: 319 O 125/08) gibt vielen Anlegern neue Hoffnung. Die Bank wurde im Wege eines Anerkenntnisurteils zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 21.179,13 EUR nebst Zinsen Zug um Zug gegen Übertragung des Lehman Brothers Zertifikats verurteilt. Weiterhin trägt die Bank die vorgerichtlichen Kosten und sämtliche Prozesskosten. Wir empfehlen allen Geschädigten, überprüfen zu lassen, ob Schadensersatzansprüche bestehen. Da eine Schadensminderungspflicht auch bei der Beratungshaftung besteht, raten wir auch allen Geschädigten an, unter Berücksichtigung der laufenden Fristen ihre Ansprüche im Insolvenzverfahren oder ggf. sonstiger laufender Entschädigungsverfahren rechtzeitig anzumelden. Andernfalls müssen sich Geschädigte, ggf. ein Mitverschulden anrechnen lassen, was eine nicht unerhebliche Kürzung der Schadensersatzansprüche zur Folge haben kann. Da je nach Konstellation bereits zum 31.12.2008 der Ablauf der Fristen droht, sollte umgehend Beratung eingeholt werden.

Wichtig ist auch, die kurze Verjährungsfrist von drei Jahren seit Kauf des Zertifikats zu beachten. Für Betroffene, die Ende 2005 Lehman Brothers Zertifikate erworben haben, besteht die Möglichkeit, ein Gütestellenverfahren, z. B. bei einer staatlich anerkannten Gütestelle, zu beantragen. Lehnt die Bank die Durchführung des Güteverfahrens endgültig ab, so endet die Verjährung erst sechs Monate nach Beendigung des Güteverfahrens. Die geschädigten Anleger haben dadurch noch die Möglichkeit, außergerichtliche Verhandlungen zu führen und ggf. Vergleichsangebote der Banken sorgfältig zu prüfen und abzuwägen.

Wir beraten und vertreten Geschädigte von Lehman Brothers Zertifikaten bundesweit.

Weitere Beiträge

Es folgt eine Auflistung weiterer Beiträge, die mit den Schlagworten des aktuellen Beitrags (Insolvenz, Lehman Brothers, Verjährung, Zertifikat) hohe Übereinstimmungen aufweisen.

Lehman-Zertifikate

OLG Frankfurt verurteilt Bank zum Schadensersatz wegen mangelhafter Anlageberatung beim Erwerb von Lehman Twin Win-Zertifikaten

29.04.2010

Das Oberlandesgericht Frankfurt a. M. hat mit Urteil vom 17. Februar 2010 (Az: 17 U 207/09) festgestellt, dass eine Bank Schadensersatz wegen mangelhafter Anlageberatung beim Erwerb von Lehman Twin Win-Zertifikaten zu leisten hat. Hat der Anlageberater empfohlen Lehman Twin Win-Zertifikate zu zeichnen, bei denen - abgesehen von einer sog. Sicherheitsschwelle/Barriere von 50 % und dem Emittentenrisiko - ein Kapitalverlust ausgeschlossen ist, muss der Berater über die Rückzahlungsalternativen bei Berühren und Unterschreiten der sog. Sicherheitsschwelle detailliert aufklären.

Lehman-Geschädigten droht in Kürze Verjährung ihrer Ansprüche

Rechtsposition von Lehman-Anlegern durch Urteile der Landgerichte Mönchengladbach und Hamburg gestärkt

18.12.2009

Viele Lehman-Anleger haben Zertifikate im Februar 2007 auf Anraten ihrer Bankberater gekauft und durch die Lehman-Pleite im September 2008 drastische wirtschaftliche Verluste erlitten. Es liegen weitere positive Urteile vor: Die Commerzbank AG wurde als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank AG von den Landgerichten Hamburg und Mönchengladbach verurteilt, Lehman-Anlegern den Schaden zzgl. Zinsen vollständig zu ersetzen und die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten zu tragen (Landgericht Mönchengladbach, Urteil vom 17.11.2009, Az: 3 O 112/09, Landgericht Hamburg, Urteil vom 15.12.2008, 318 O 4/08, rechtskräftig).

Das Amtsgericht Leipzig verurteilt Citibank zum Schadensersatz wegen Falschberatung

Amtsgericht Leipzig: Citibank hat Kursverlust beim Erwerb von Zertifikaten zu erstatten

11.02.2009

Das Amtsgericht Leipzig hat die Citibank mit Urteil vom 10.11.2008 (Az:115 C 3759/08 - rechtskräftig) verpflichtet, den aufgrund einer Falschberatung erlittenen Kursverlust, die entgangenen Zinsen für eine Festgeldanlage und die Rechtsanwaltskosten zu ersetzen.

LG Hamburg: Bank hat Beratungs- und Aufklärungspflicht verletzt, Dresdner Bank ist zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet

Alpha Express Zertifikat – positives Urteil auch für Lehman Brothers Geschädigte

10.02.2009

Das Urteil des Landgerichts Hamburg ist auch von Bedeutung für Inhaber von Alpha Express Zertifikaten von Lehman Brothers. Es handelt sich in dem vom Landgericht Hamburg entschiedenen Fall zwar um ein Zertifikat der Dresdner Bank AG.

Unterlassene Widerrufsbelehrung bei Schrottimmobilien

EUGH veruteilt Banken zum Schadensersatz gegenüber Anlegern

31.01.2006

Der Europäische Gerichtshof hatte am Herbst 2005 im Rahmen zweier Vorlageverfahren über die Rechtsprechung des BGH zu Haustürgeschäften zu befinden. Im Zentrum der beiden Urteile steht die Frage nach den Rechtsfolgen, die eintreten, wenn der Kleinanleger, der nicht über sein Haustürwiderrufsrecht bei Vertragsabschluß belehrt wurde, das schwebend unwirksame Darlehen später

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