Ausgewählte Beiträge

Ausgewählte Beiträge - Bankrecht - Seite 1

OLG Hamm verurteilt Bank zum Schadensersatz

Rückabwicklung von Schiffsbeteiligungen

27.04.2014, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Viele Anleger, die ihr Kapital in Schiffsbeteiligungen angelegt haben, ringen heute wegen falscher Anlageberatung mit erheblichen Verlusten. In vielen Fällen droht der Totalverlust. Das Oberlandesgericht Hamm hat die Rechte geschädigter Anleger mit Urteil vom 18.11.2013 gestärkt.

Bundesgerichtshof stärkt die Chancen geschädigter Fondsanleger

Geschlossene Fondsbeteiligungen - Anleger werden häufig falsch beraten

23.10.2013, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Der Bundesgerichtshof bejaht die Haftung einer Bank bei fehlerhafter Beratung, wenn die Bank den Kunden nicht über die tatsächlichen Risiken des Totalverlusts und beim Verkauf von geschlossenen Fondsbeteiligungen nicht über die von ihr hinter dem Rücken des Anlegers vereinnahmten Rückvergütungen aufgeklärt hat. Anlegern, die ihr Kapital sicher zur Altersvorsorge anlegen wollen, dürfen keine mit Risiken verbundenen Kapitalanlagen empfohlen werden.

Stader Richter: Bank muss Schaden zahlen

Rückabwicklung und Schadensersatzansprüche des Anlegers durch Verletzung der Aufklärungspflicht über Rückvergütungen und Provisionen in der Anlageberatung

01.10.2012, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Der Anleger geht zur Bank, um sein Kapital sicher und kurz- bis mittelfristig anzulegen. Damit kommt ein Beratungsvertrag zustande, nach dem die Bank nach dem Wertpapierhandelsgesetz zur vollständigen, richtigen und umfassenden Beratung und Aufklärung verpflichtet ist. Der Berater empfiehlt dem Kunden, das Kapital in eine geschlossene Fondsbeteiligung anzulegen.

Rechtstipp

Nichtabnahme- und Vorfälligkeitsentschädigung überhöht?

25.09.2011, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Banken berechnen im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung oder Nichtabnahme von Darlehen mit langer Zinsbindung häufig zu hohe Vorfälligkeitsentschädigungen oder Nichtabnahmeentschädigungen. Sollte der Kreditgeber bei vorzeitiger Rückzahlung mehr als den tatsächlich entstandenen finanziellen Nachteil verlangt haben, ist der Kunde zur Rückforderung der überzahlten Vorfälligkeitsentschädigung berechtigt.

Geld weg  –  keiner will haften

Bankenhaftung: Beweiserleichterungen gegenüber Banken geboten

12.01.2011, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Bankkunden, die Geld anlegen oder einmal im Leben Hausfinanzierungen benötigen, vertrauen zumeist auf den Rat und eine sach- und interessengerechte Anlageempfehlung und Finanzierungsberatung der Bankmitarbeiter. Oftmals stellen sie dann erst Jahre später fest, dass die Beratung nicht anleger- und objektgerecht war. Auch bei Finanzierungsberatungen werden häufig Kombinationsmodelle, wie z. B. Bausparkombinationsfinanzierungen oder an den Abschluss von Lebensversicherungen gekoppelte Darlehen sowie Swap-Geschäfte empfohlen, die im Vergleich zu herkömmlichen Tilgungsdarlehen, bei denen sich die Restschuld fortlaufend reduziert, nachteilig sein können. Da der gesamte effektive Jahreszinssatz für die Kombinationsmodelle nicht ausgewiesen wird, können Darlehensnehmer die wahren Kosten der Finanzierung nicht erkennen.

Lehman-Zertifikate

OLG Frankfurt verurteilt Bank zum Schadensersatz wegen mangelhafter Anlageberatung beim Erwerb von Lehman Twin Win-Zertifikaten

29.04.2010, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Das Oberlandesgericht Frankfurt a. M. hat mit Urteil vom 17. Februar 2010 (Az: 17 U 207/09) festgestellt, dass eine Bank Schadensersatz wegen mangelhafter Anlageberatung beim Erwerb von Lehman Twin Win-Zertifikaten zu leisten hat. Hat der Anlageberater empfohlen Lehman Twin Win-Zertifikate zu zeichnen, bei denen - abgesehen von einer sog. Sicherheitsschwelle/Barriere von 50 % und dem Emittentenrisiko - ein Kapitalverlust ausgeschlossen ist, muss der Berater über die Rückzahlungsalternativen bei Berühren und Unterschreiten der sog. Sicherheitsschwelle detailliert aufklären.

Urteil OLG Stuttgart Az: 9 U 164/08

Zinsswap-Geschäfte – OLG Stuttgart verurteilt Bank zu Schadensersatz

22.04.2010, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat eine Bank am 26.02.2010 verurteilt, an ein mittelständisches Unternehmen Schadensersatz in Höhe von 1,5 Millionen EUR zu zahlen. Ein Mitverschulden des Kunden liegt nicht vor. Das aktuelle Urteil (Az: 9 U 164/08) ist angesichts der unklaren Rechtslage bei Zinsswap-Verträgen wegweisend für alle Geschädigten, denen höchst spekulative Zinsswap-Geschäfte zum Zecke der „Zinsoptimierung“ von Banken empfohlen wurden und die durch den Abschluss von Zinsswap-Geschäften einen großen Schaden erlitten haben.

Lehman-Geschädigten droht in Kürze Verjährung ihrer Ansprüche

Rechtsposition von Lehman-Anlegern durch Urteile der Landgerichte Mönchengladbach und Hamburg gestärkt

18.12.2009, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Viele Lehman-Anleger haben Zertifikate im Februar 2007 auf Anraten ihrer Bankberater gekauft und durch die Lehman-Pleite im September 2008 drastische wirtschaftliche Verluste erlitten. Es liegen weitere positive Urteile vor: Die Commerzbank AG wurde als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank AG von den Landgerichten Hamburg und Mönchengladbach verurteilt, Lehman-Anlegern den Schaden zzgl. Zinsen vollständig zu ersetzen und die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten zu tragen (Landgericht Mönchengladbach, Urteil vom 17.11.2009, Az: 3 O 112/09, Landgericht Hamburg, Urteil vom 15.12.2008, 318 O 4/08, rechtskräftig).

Das Amtsgericht Leipzig verurteilt Citibank zum Schadensersatz wegen Falschberatung

Amtsgericht Leipzig: Citibank hat Kursverlust beim Erwerb von Zertifikaten zu erstatten

11.02.2009, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Das Amtsgericht Leipzig hat die Citibank mit Urteil vom 10.11.2008 (Az:115 C 3759/08 - rechtskräftig) verpflichtet, den aufgrund einer Falschberatung erlittenen Kursverlust, die entgangenen Zinsen für eine Festgeldanlage und die Rechtsanwaltskosten zu ersetzen.

LG Hamburg: Bank hat Beratungs- und Aufklärungspflicht verletzt, Dresdner Bank ist zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet

Alpha Express Zertifikat – positives Urteil auch für Lehman Brothers Geschädigte

10.02.2009, Angela Wehrt-Sierwald, Rechtsanwältin und staatlich anerkannte Gütestelle

Das Urteil des Landgerichts Hamburg ist auch von Bedeutung für Inhaber von Alpha Express Zertifikaten von Lehman Brothers. Es handelt sich in dem vom Landgericht Hamburg entschiedenen Fall zwar um ein Zertifikat der Dresdner Bank AG.


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